Automatisiertes Fluidmanagement: CUMA im Praxiseinsatz bei Liebherr

Gemeinsam mit dem Automatisierungsspezialisten Festo hat die Hermann Bantleon GmbH ein System entwickelt, dass das Management von Kühlschmierstoffen in der Produktion automatisiert: den CUMA – Cutting Fluid Manager. Erste Praxiserfahrungen aus der Fertigung von Liebherr-Components zeigen, welches Potenzial in der Lösung steckt.
In vielen metallverarbeitenden Betrieben werden Kühlschmierstoffe noch in festen Intervallen manuell überprüft. Diese punktuellen Messungen können Schwankungen jedoch nur begrenzt erfassen und verursachen zusätzlichen Aufwand im Produktionsalltag.
CUMA setzt genau hier an. Das System überwacht kontinuierlich zentrale Parameter der Emulsion wie Konzentration, pH-Wert und Leitfähigkeit. Die Daten werden automatisch erfasst und über eine webbasierte Software visualisiert. Gleichzeitig regelt das System selbstständig die Nachfüllung von Wasser und Konzentrat, sodass der Kühlschmierstofftank jederzeit optimal eingestellt ist.
Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Festo, um Sensorik, Fluidik und Software zu einer integrierten Lösung für das automatisierte Fluidmanagement zu verbinden.
Im Praxiseinsatz bei Liebherr-Components zeigt sich der konkrete Nutzen:
"Durch die kontinuierliche Überwachung und automatische Dosierung bleiben die Konzentrationen stabil, die Standzeit des Kühlschmierstoffs verbessert sich und der Verbrauch des Konzentrats konnte um rund 30 % reduziert werden", bestätigt uns Samuel Beck, Betriebsingenieur der Technischen Administration bei Liebherr-Components.
Mit CUMA verfolgt Bantleon das Ziel, Fluidmanagement in der Produktion effizienter, transparenter und ressourcenschonender zu gestalten.
